Natürlich gibt es mehr als zehn, warum also da aufhören? Schau mal auf unserer Aktionsseite vorbei, wo wir mehr Ideen zur ständigen Mithilfe aufzeigen. Aber für den Anfang hier die Top Ten, was du jeden Tag tun kannst ...
- Werde ein Meeresschützer! Trag dich ein und werde noch heute aktiv. Überzeuge deine Freunde, dass sie auch mitmachen!
- Wirke auf Politiker ein, dass sie die Schaffung “fangfreier" Meeresreservate zum Schutz mariner Ökosysteme und für die Erholung der Fischbestände unterstützen.
- Iss weniger Fisch und erkundige dich
nach der Herkunft des Fischs. Um welche Sorte Fisch handelt es sich?
Woher stammt er und wie wurde er gefangen? Meide Fische aus
überfischten Beständen oder solche, die entweder illegal, mit
Grundschleppnetzen oder aber mit Methoden gefangen wurden, bei denen
viel Beifang anfällt. Meide Produkte aus Zuchtfarmen wie Garnelen und
Lachs.
- Hilf mit im Kampf gegen die
globale Erwärmung, durch die marine Ökosysteme von den Tropen bis zu
den Polarregionen schweren Schaden nehmen. Fahr weniger Auto und nutze
stattdessen öffentliche Verkehrsmittel (oder das Fahrrad), steig auf
erneuerbare Energiequellen um, kaufe Nahrungsmittel und Erzeugnisse aus
heimischer Produktion und verzichte möglichst auf Flugreisen. Sieh dir
unsere "12 Schritte"-Seite mit weiteren Tipps für schmerzlose Ideen zum
Energiesparen an.
- Verringere
die Menge der ins Meer eingeleiteten Nährstoffe, die Algenpest und tote
Flächen am Meeresgrund zur Folge haben, durch Vermeidung exzessiven
Düngemitteleinsatzes sowie den Kauf von Produkten aus organischem Anbau.
- Halte die Ozeane müllfrei. Verwende so wenig Plastik wie möglich – benütze z.B. keine Plastiktüten und recycel möglichst viel.
- Verringere die Menge der ins Meer fließenden Giftstoffe. Verwende keine Pestizide und dränge Hersteller wie Politiker zum Verzicht auf schwer abbaubare Umweltgifte wie PCB und Chlor.
- Achte
beim Kauf von Tropenfischen darauf, dass sie in Gefangenschaft
gezüchtet und nicht von Riffen abgeerntet wurden. Tropische Fische
werden oft mittels Zyanid oder anderen destruktiven Methoden gefangen
und die meisten verenden schon vor Erreichen des Markts. Frag in der Tierhandlung nach.
- Hilf mit, die Wale zu retten!
Wenn du in einem Pro-Walfang-Land lebst oder es regelmäßig besuchst,
teile der Regierung bitte mit, dass du den Walfang ablehnst und ihre
Haltung als kritikwürdig empfindest. Wenn du in einem
Anti-Walfang-Land lebst oder es regelmäßig besuchst, beglückwünsche die
Regierung und bitte sie, noch intensiver auf ein vollständiges
Walfangverbot hinzuwirken, da die Möglichkeit einer Übernahme der
Internationalen Walfangkommission durch die Walfanglobby besteht.
- Und zu guter Letzt - sag es weiter!
Sprich mit Freunden und Angehörigen über die Probleme - und Lösungen –,
die unsere Ozeane betreffen. Schreib Leserbriefe an die Herausgeber der
örtlichen Tageszeitungen mit der Bitte, das Thema Meer aufzugreifen.
Bonus: Lass
nicht zu, dass unsere Meere ausgezählt werden.
Gib Regierungen, die
einem Moratorium zur Grundschleppnetzfischerei ihre Unterstützung
versagen, eine rote Karte.