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Aktuell

Welcher Fisch darf auf den Tisch?

Weihnachtszeit ist für viele Menschen auch Fischzeit. Gerade beim Einkaufen von Fisch aber ist ein nachhaltiges, bewusstes Vorgehen wichtig, denn die Fischbestände sind nicht unerschöpflich. Nur wenige sind noch gesund. Auch ein kleiner Preis ist leider kein verlässlicher Hinweis auf einen gesunden Bestand der Fischart. Oftmals sind die Preise subventioniert. Hier ein paar Tipps als Orientierungshilfe. Die VerbraucherInnen bestimmen, was auf den Teller kommt.

Illegale Hotelburgen bedrohen das Aquarium der Welt

An der Küste des Golfs von Kalifornien haben Greenpeace-Aktivisten gegen illegale Bauvorhaben für den Tourismus protestiert. Mit einem Banner stellten sie sich auf eine Baustelle am Strand von Puerto Los Cabos. Die Aufschrift lautete: Zerstörung um jeden Preis. Drei Aktivisten ketteten sich an Baufahrzeuge. Die von Sicherheitsleuten herbeigerufene Polizei schritt nicht ein, weil es sich um einen friedlichen Protest handele. Das Greenpeace-Schiff Esperanza befindet sich im Verlauf seiner einjährigen Welttour gerade im Golf von Kalifornien.

EU treibt Ausrottung des Roten Thunfischs voran

Das Ende für den Roten Thunfisch in Mittelmeer und Ostatlantik ist absehbar. Die Internationale Kommission für die Erhaltung der Thunfischbestände im Atlantik (ICCAT) hat auf Betreiben der EU erneut eine Fangquote von 30'000 Tonnen festgelegt. Unsere Meeresexpertin Stefanie Werner kommentiert dieses Ergebnis.

Trauerspiel: Schutz der Tiefsee von einzelnen Staaten blockiert

Unsere Meere sind schützenswert! Zu dieser Einsicht hätten alle Staaten der Vereinten Nationen kommen müssen, um ein Moratorium der Grundschleppnetzfischerei zu verwirklichen. Doch wie so oft scheiterten die Bemühungen um den Schutz der Umwelt an den kurzsichtigen wirtschaftlichen Interessen einzelner.

Neues Meeresschutzgebiet im Golf von Kalifornien

Die mexikanische Regierung hat am Wochenende ein Meeresgebiet von etwas mehr als der Grösse der Hansestadt Bremen zum Schutzgebiet erklärt. Es liegt rund um die Insel Espíritu Santo im Süden des Golfs von Kalifornien. Greenpeace-Taucher hatten erst in der vergangenen Woche auf die Wichtigkeit geeigneter Schutzmassnahmen für die Region hingewiesen.

Greenpeace-Aktion vor spanischen Botschaft in Berlin

Am Montagmorgen haben zwei Greenpeace-Aktivisten auf dem Gelände der spanischen Botschaft in Berlin ein Grundschleppnetz aufgehängt. Das Banner am Netz trug die Aufschrift Spanien: Tiefsee-Zerstörer! Die Umweltschützer protestierten damit gegen die Blockadehaltung Spaniens bei den derzeitigen UNO-Verhandlungen für ein Sofortverbot der Grundschleppnetz-Fischerei auf der Hohen See.

Konferenz zu Tunfischfang

Vom 17. bis 26. November tagt in Dubrovnik/Kroatien eine Sonderkonferenz der ICCAT, die den Tunfischfang in den internationalen Gewässern des Mittelmeeres und des Atlantik regelt. Die 700 Teilnehmer dieser regionalen Fischerei-Organisation, in der neben den EU-Mitgliedern 41 Länder vertreten sind, werden über das Schicksal des Roten Tuns entscheiden.

Japan muss Walfang einstellen und Flotte im Hafen lassen

Ungeachtet aller internationaler Proteste und geringer Unterstützung aus Japan selbst, liegt die sechs Schiffe umfassende japanische Walfangflotte im Hafen von Shimonoseki vor Anker, bereit auszulaufen. 1.000 Wale sollen im Meeresschutzgebiet des Südpolarmeeres getötet werden. Greenpeace fordert die japanische Regierung auf, diese offiziell zu „wissenschaftlichen Zwecken“ durchgeführte Expedition einzustellen und statt dessen sich dem Schutz der Wale zu widmen.

Plastikmüll bedroht grösstes Meeresschutzgebiet

Die Gewässer um die nordwestlichen Hawaii-Inseln, welche das grösste Meeresschutzgebiet der Welt beheimaten,1 sind durch einen riesigen schwimmenden Müllteppich bedroht. Die Verschmutzung der Meere hat weltweit ein bedrohliches Ausmass erreicht. In gewissen Regionen ist der Müll zur tödlichen Gefahr für die Ozeane und ihre Bewohner geworden, wie ein heute publizierter Bericht von Greenpeace zeigt. Plastikabfälle aus der ganzen Welt, durch die Meeresströmungen in diese Gegend getrieben, bilden in dieser Zone einen gewaltigen Müllstrudel. Er hat inzwischen die Grösse Texas erreicht.

Unsere Meere werden zugemüllt

Das Greenpeace-Schiff Esperanza hält derzeit Kurs auf einen der größten Müllstrudel der Erde mitten im Pazifischen Ozean. Dieser zuweilen als die Nordpazifische Müllkippe bezeichnete Strudel ist das Epizentrum eines Strömungs- und Windsystems, das weite Teile des Nordpazifiks umfasst. Hier findet man in rauen Mengen eine vertraute Substanz - Plastik.