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200 miles South West Guinea Bissau. Chinese fishing boats Lian Run 24 
and Lian Run 29 illegally transshipping frozen fish boxes onto Binar 4 
Panama reefer. Greenpeace and the Environmental Justice Foundation are 
working in partnership to expose the scandal of pirate fishing, as 
part of the year - long Greenpeace Defending Our Oceans expedition to 
highlight a range of threats to the oceans.

200 miles South West Guinea Bissau. Chinese fishing boats Lian Run 24 and Lian Run 29 illegally transshipping frozen fish boxes onto Binar 4 Panama reefer. Greenpeace and the Environmental Justice Foundation are working in partnership to expose the scandal of pirate fishing, as part of the year - long Greenpeace Defending Our Oceans expedition to highlight a range of threats to the oceans.

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Rome, Italy — Anlässlich der UN-Konferenz in Rom zur Lage der Fischerei und Fischzucht hat Greenpeace die erste globale Datenbank von international bekannten und gelisteten Piratenfischern der Öffentlichkeit vorgestellt. Darin sind Schiffe aufgeführt, die weltweit schon mehrfach wegen illegaler Fischerei registriert wurden. Mit Hilfe der Liste sollen die Piraten besser identifiziert und die Behörden zum Handeln aufgefordert werden.

Allein die industrielle Fischerei bringt die Fischbestände in den Weltmeeren an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Doch immer mehr Fischereifirmen lassen ihre Fangschiffe unter einer Billigflagge registrieren, die dann illegale, unregulierte und undokumentierte (IUU)-Fischerei betreiben - der Fachausdruck für Piratenfischerei.

Die sogenannte IUU-Fischerei wird ohne Rücksicht auf internationale Fischereiabkommen und Quote betrieben. Piratenflotten plündern die Weltmeere rund um den Globus und berauben kleine Fischer ihrer Existenz. Gewissenlos verschärfen sie die weltweite Fischereikrise und beschleunigen den Zusammenbruch der Fischbestände. Dadurch entsteht jährlich ein Schaden von fast 6,9 Milliarden Euro.

Dennoch ergreifen die meisten Regierungen kaum Maßnahmen, um die Aktivitäten der Piraten zu unterbinden. Genauso wenig lassen sie überprüfen, was in ihren eigenen Häfen angelandet wird. So taucht die Beute der Piraten ungehindert in Häfen wie Las Palmas/Spanien auf. Von dort ist der Weg nicht mehr weit bis zu unseren Märkten und auf unsere Teller.

Dass Greenpeace eine Datenbank herausgeben muss, um illegale Fischereischiffe bekannt zu machen, zeigt wie wenig konkrete Maßnahmen bislang von den Regierungen vorgenommen wurden. Die Piraten müssen identifiziert werden, damit die Plünderung unserer Ozeane aufhört, sagt Sari Tolvanen, Meeresexpertin von Greenpeace International. Offizielle Stellen müssen jetzt handeln und dafür sorgen, dass auf den Weltmeeren dem illegalen Treiben ein Ende gesetzt wird. Es muss Schluss sein mit dem Diebstahl an den Ärmsten der Armen und der Zerstörung der marinen Ökosysteme.