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Aerial view of the Chinese pirate vessel Lian Run 14 prior its arrest 
for fishing illegally inside the Guinean Exclusive Economy Zone EEZ.

Blick auf die Lian Run No12 aus der Vogelperspektive, kurz vor der Festnahme wegen illegaler Fischerei.

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Guinea — Greenpeace-Umweltaktivisten haben am Dienstag erfolgreich guineischen Beamten beim Auffinden und Stoppen von Piratenfischer helfen können. Ein Greenpeace-Helikopter hatte das Schiff, das ohne Genehmigung in westafrikanischen Gewässern fischte, während eines morgendlichen Rundflugs entdeckt.

Der guineische Marine-Offizier und der Fischereiinspektor an Bord der Esperanza konnten mit einem Schlauchboot zu dem illegalen Trawler unter chinesischer Flagge gebracht werden. Der Kapitän der Lian Run No 14 gab vor, die Papiere befänden sich im Hafen von Las Palmas - einem Top-Umschlagplatz für illegal gefangenen Fisch. Die Esperanza wird das Schiff nun nach Conakry, der Hauptstadt des westafrikanischen Landes, begleiten und den Behörden übergeben.

Auf alle Fischkisten an Bord der Lian Run waren die Namen sieben anderer Schiffe gedruckt. Das legt den Verdacht nahe: Auch lizensierte Schiffe beteiligen sich am illegalen Fischfang, indem sie ihre Kisten mit dem Fang von Piratenfischern abfüllen. Wir haben heute einen Piraten gefunden, aber wir wissen, dass da draußen eine ganze Flotte von ihnen dabei ist, jeden Tag Fisch zu stehlen, hier und in jedem anderen Ozean, sagt Greenpeace-Sprecherin Sarah Duthie.