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Despite the continued killing of whales by Japan there was some good 
news for whales when a Argentine seafood company canceled a contract 
with Nissui, a Japanese corporation involved in whaling.

Trotz des fortwährenden Tötens durch Japan gibt es auch gute Nachrichten für die Wale. Ein argentinischer Meeresfrüchte-Konzern hat den Vertrag mit Nissui gekündigt, die im japanischen Walfang beteiligt sind.

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Argentina — Unsere argentinischen Meeresschützer haben den Konzern Nissui an seiner empfindlichsten Stelle getroffen: seinem Geldbeutel. Nissui besitzt etwa ein Drittel der Anteile von Kyodo Senpaku, also der Gesellschaft, die die japanische Walfangflotte betreibt. Unsere Cyberaktivisten haben einen argentinischen Großkunden von Nissui dazu bewegen können, keine Einkäufe mehr bei einem Unternehmen zu tätigen, das für das Abschlachten von Walen verantwortlich ist.

Bei unserem Kampf gegen die Waljagd führen wir nicht nur direkte Aktionen gegen die Walfangflotte im Südpolarmeer durch, sondern wir decken auch auf, welche Ausmaße das Walfanggeschäft hat und wie viele bekannte Unternehmen Verbindungen zu Konzernen haben, die in Walfangaktivitäten involviert sind. Auf internationaler Ebene konzentrieren wir uns dabei auf Gorton’s, doch in Argentinien liegt unser Fokus auf Firmen, die direkt mit Nissui Geschäfte tätigen, also dem Konzern, der engste Verbindungen zu den japanischen Waljägern unterhält.

Nissui hat in Argentinien mehrere Tochtergesellschaften, die Gefriertrawler betreiben, darunter ein Schiff, auf dem Surimi weiter verarbeitet wird, eine feste Masse aus zerkleinertem Fisch, die in Argentinien, Uruguay und Japan verkauft wird.

Pesquera Santa Elena, ein bekanntes und beliebtes argentinisches Fischerei-Unternehmen, hat für die Herstellung seiner eigenen Produkte bisher Fisch von Nissui verwendet. Also beschlossen wir, an Santa Elena heranzutreten, um das Unternehmen aufzufordern, keinen Fisch mehr von Nissui zu kaufen und klar zu machen, dass Walfang schlecht für das Geschäft ist.

Innerhalb von nur zwei Tagen kontaktierten über 21.000 Cyberaktivisten das Unternehmen. Zudem luden sie über das Internet Sticker herunter, die sie auf Santa Elena Produkte in Supermärkten klebten, um darauf aufmerksam zu machen, dass das Unternehmen in Walfangaktivitäten involviert war.

Erstaunlich schnell erklärte sich daraufhin der Geschäftsführer von Santa Elena dazu bereit, sich mit uns an einen Tisch zu setzen und zu verhandeln. Angesichts der Tatsache, dass die Verbindung von Santa Elena mit den Walfängern dem guten Image des Unternehmens in der Öffentlichkeit beträchtlichen Schaden zufügen konnte, fiel ihm diese Entscheidung nicht besonders schwer.

Letzte Woche erhielt Greenpeace Argentinien schließlich eine schriftliche Bestätigung des Geschäftsführers von Santa Elena darüber, dass das Unternehmen kein Surimi mehr von Nissui kaufen wird. Darüber hinaus verpflichtete sich Santa Elena sogar dazu, 60.000 US-Dollar an eine Walschutzorganisation zu zahlen für den Fall, dass sie dieser Vereinbarung jemals zuwider handeln sollten.

Nun hat Nissui einen Großkunden weniger, und derzeit fordern wir andere Unternehmen dazu auf, sich ebenso zu verhalten. Vielleicht kann Gorton’s von Santa Elenas gutem Beispiel etwas lernen? In Argentinien konzentrieren wir uns derzeit auf weitere Firmen, die zu Nissuis Abnehmern zählen.

Santa Elena Fischstäbchen: Eine Packung Santa Elena Fischstäbchen, auf der ein spanischsprachiger Sticker mit der Aufschrift „Unterstützer des Walfangs“ klebt.